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Studienkreis: Sri Aurobindo: Die Synthese des Yoga

aurobindo

Textgrundlage: II. Teil, 24. Gnosis und Ananda, S. 509 – 521

In der „Synthese des Yoga“ beschreibt Sri Aurobindo in meisterhafter Gedankenführung das Wesentliche
aller Yoga-Wege. In Auseinandersetzung mit den großen traditionellen Yoga-Wegen entwickelt er seinen Integralen Yoga, die Vision einer ganzheitlichen Spiritualität.
„Die gnostische Seele … ist das erste der Prinzipien des Seins, das nicht nur an der Freiheit, sondern auch an der Macht und Souveränität des Ewigen teilnimmt. Sie empfängt dessen Fülle und hat das Empfinden, dass sich in ihrem Tun der volle Reichtum des Göttlichen auswirkt. Sie nimmt an dem freien, herrlichen, könig-
lichen Siegeszug des Unendlichen teil. Sie ist ein Organ des ursprünglichen Wissens, dessen makellose Macht und unveräußerliche Seligkeit alles Leben in das ewige Licht, in das ewige Feuer und in den ewigen Wein des Nektars umwandelt.“

  • Textstudium, Besprechung, Reflexionen über die Alltagspraxis
  • Meditations- und Bewusstseinsübungen

Termin:        Mittwoch, 02.05.2018 – 19.30 Uhr
Beitrag:        5,- €
Leitung:       Ortwin Schultz


Mahashakti-Yoga – Die Bedeutung der Mahashakti für die Praxis des
Integralen Yoga

 

Sri Aurobindos Integraler Yoga, der östliche Weisheit und westliches Denken in sich vereint, ist ein philosophischer, psychologischer und lebenspraktischer Weg, dessen Tiefe und visionäre Kraft die Essenz der
großen traditionellen Yoga-Wege zu einer einzigartigen Synthese verbindet.
Sri Aurobindo nennt seinen Integralen Yoga auch Purna Yoga. Purna ist der Sanskrit-Begriff für „allum-
fassend“ oder „integral“. Demgemäß lautet Sri Aurobindos Leitsatz „Alles Leben ist Yoga“.
Der Integrale Yoga geht davon aus, dass die Welt eine Manifestation des höchsten Bewusstseins ist und
einem evolutionären Prozess unterliegt.
Die Triebkraft dieses Evolutionsprozesses ist die Mahashakti, die dynamische Schöpferkraft des höchsten Bewusstseins, die das gesamte Universum hervorbringt, trägt und transformiert.
In dieser Perspektive wird deutlich, weshalb die Mahashakti für eine integrale Yoga-Praxis, die den Transformationsprozess in besonderer Weise hervorhebt, eine herausragende Rolle spielt.
Sri Aurobindo bezeichnet die vier Hauptaspekte der Mahashakti mit den traditionellen Namen Maheshwari, Mahakali, Mahalakshmi und Mahasarawati. Sie repräsentieren die Eigenschaften von Weisheit, Macht, Harmonie und Vollkommenheit in der Arbeit.
Die vier Aspekte korrespondieren jeweils in besonderer Weise mit den vier menschlichen Wesensteilen von Geist, Gemüt, Körper und Seele und offenbaren sich im individuellen Weltbezug durch zwölf seelische Qualitäten.
Wichtig für die Arbeit mit der Shaktikraft ist die Klärung der eigenen Persönlichkeit durch die Entwicklung von Unterscheidungsfähigkeit  zwischen den eigenen Licht- und Schattenseiten und die Anbindung an das seelische Wesen (spirituelle Herz), das uns in allen Lebenslagen sichere Führung verleiht und uns zu einem liebevollen Umgang mit der Mitwelt befähigt.
In diesem Seminar werden wir den Stellenwert der Mahashakti in ihren vier Hauptaspekten für die integrale Yogapraxis vermitteln und erfahrbar machen und die Bedeutung der zwölf seelischen Qualitäten für die alltägliche Yoga-Praxis herausarbeiten.
Neben den praktischen Übungen bieten wir Raum für Reflexion der eigenen Erfahrungen im Umgang mit der Shaktienergie. Dabei werden folgende Themen zur Sprache kommen:

  • Öffnung und Hingabe
  • Das Wirken der Kraft
  • Der Umgang mit der Kraft

Durch die Praxis von Asanas, Pranayama, Meditations- und Kontemplationssübungen sowie Mantra-Rezitation werden die einzelnen Themenbereiche vertieft und praktisch erfahrbar gemacht.

Ortwin Schultz
Yogalehrer BDY/EYU, Studium der Germanistik, Geschichte und Sportwissenschaft, leitet die Integrale Yogaschule Hamburg. Seit 33 Jahren mit dem Integralen Yoga verbunden, seither zahlreiche Aufenthalte im Sri Aurobindo-Ashram und in Auroville. Unterrichtet seit 30 Jahren Hatha-Yoga und Meditation, bietet seit 15 Jahren Yoga-Lehrausbildungen an. Schwerpunkte der Arbeit: Yoga-Philosophie, -Psychologie, Hatha-Yoga und Meditation.

Fiona Regling
Yogalehrerin BDY/EYU, ist mit dem Integralen Yoga seit 2005 verbunden. Sie unterrichtet Yoga in Kinder-
gärten, Grund- und weiterführenden Schulen, sowie Erwachsene. Sie bietet eine eigene „Grundausbildung Kinderyoga“ an  und assistiert  in der Yoga-Lehrausbildung für Erwachsene in der Integralen Yogaschule.

Termin:         Freitag, 04.05., 18.00 – 21.00 Uhr (Offener Abend),
                          Samstag, 05.05., 10.00 – 18.30 Uhr,
                          Sonntag, 06.05.2018, 10.00 -14.00 Uhr
Beitrag:        € 140,–, ermäßigt 120,–, Offener Abend: € 20,–
Leitung:       Ortwin Schultz, Fiona Regling


Arbeitskreis: Integraler Yogalehrer/innen

Integraler Yoga

Thema:   Pranayama in Theorie und Praxis

  • Die verschiedenen Konzepte von Pranayama in den Upanishaden, den Yoga-Sutras und im Hatha-Yoga
  • Die körperlichen Aspekte des Pranayama: Aufbau des Atmungssystems, Atemmuskulatur und Atemmechanik
  • Praxis: Atem und Bewegung, Atemverlängerung, Ausatemverlängerung, Meditation
  • Praxis: Fortgeschrittene Pranayama-Sets

Termin:         Samstag, 12.05.2018
Zeit:                10.00 – 18.00 Uhr
Leitung:        Birgit Dittmar, Ortwin Schultz


Yoga-Lehrausbildung (Gr. 7) – Integrale Yoga-Psychologie

  • Das Spektrum des Bewusstseins
  • Die Wesensteile des Menschen (Geist, Gemüt, Körper, Seele, Selbst)
  • Meditation

Termin:        Freitag, 25.05., 18.00 Uhr – Sonntag, 27.05. 2018, 14.00 Uhr
Leitung:       Ortwin Schultz, Fiona Regling

 


Vorschau: 1. Halbjahr 2018

  • Der Erfahrbare Atem:
    Freitag, 08.06., 17.00 – 20.00 Uhr, Samstag, 09.06., 09.00 – 18.30 Uhr,
    Sonntag, 10.06.2018, 09.00 – 12.00 Uhr,
    Leitung: Gertrud Rohloff-Hecker